Philosophie unseres Betriebes
Ökologische Grundsätze mit einer produktiven Landwirtschaft zu verbinden sind keine Gegensätze – Im Gegenteil sie können sich ergänzen. In diesem Sinne ist es uns eine grosse Freude in und mit der Natur zu arbeiten.
Ackerbau
Getreideanbau hat bei uns einen hohen Stellenwert. Jede Ackerfläche bekommt einen Blühstreifen – für mehr Biodiversität.
So verbessern wir die Bodenqualität am Hof Maiberg:
Witterungsangepasste Bewirtschaftung, Vermeidung von Bodenverdichtung, Ausgeglichener Nährstoffkreislauf, Erosionsschutz, Förderung tiefer Durchwurzelung, Aktives Bodenleben stärken
Seit über 40 Jahren setzen wir auf humusfördernde Methoden, kontinuierliche Weiterbildung – und verzichten konsequent auf Pestizide und künstliche Düngemittel.
Biodiversität
Die Landschaft rund um den Hof Maiberg ist geprägt von einer Vielfalt an natürlichen Lebensräumen. Nach und nach entstehen Hecken, Büsche, Stein- und Asthaufen, Altgrasstreifen und Brachflächen, Wildblumen, Weiher und vieles mehr.
Immer mehr Wildtiere fühlen sich in dieser Umgebung wohl, sie finden Nahrung und Schutz.
Sehr interessant und eine grosse Herausforderung ist, Biodiversität mit einer produktiven Landwirtschaft zu verbinden.
Permakultur
Permakultur ahmt natürliche Ökosysteme nach und gestaltet Landwirtschaft als Kreislauf, in dem Boden, Wasser, Pflanzen, Tiere und Menschen zusammenwirken. Vorhandene Ressourcen (Quellen, Sümpfe, Felsen, Wälder, Gebäude) werden integriert – so entstehen kleinräumige Strukturen und Kleinklimate mit vielfältiger Nutzung.
Tiere spielen eine Schlüsselrolle: Auf Hanglagen ersetzt Futterbau den Acker; Rinder wandeln Gras in wertvolle Lebensmittel (Milch/Fleisch) und liefern Hofdünger, der die Bodenfruchtbarkeit erhält und aufbaut. Gleichzeitig pflegen die liebevollen „Mitarbeiter“ Flächen, z. B. durch Beweidung von Obstwiesen und Hecken.
Mutterkuhhaltung
Die Mutterkuhhaltung ist eine natürliche und artgerechte Tierhaltung. Obwohl die Mutterkuhhaltung in der Schweiz verbreitet ist, macht sie nur einen Anteil von 15% aus.
Das Kalb bleibt nach der Geburt bei seiner Mutter.
Vom Frühling bis zum Herbst verbringen die Mutterkühe mit ihren Kälbern die meiste Zeit draussen auf den Weiden.
Den Winter verbringen die Tiere im Stall mit Auslauf und werden mit hofeigener Grassilage und Heu gefüttert.
Obstbäume
Zahlreiche Obstbäume prägen das Bild auf den Wiesen und Weiden rund um den Hof. Viele sind alte, seltene Sorten und solche, die sogar auf der roten Liste stehen (Pro Specia Rara). Im Sinne der Permakultur wachsen die Bäume in Gemeinschaft mit einheimischen Wildobststräuchern, Haseln, Nussbäumen und Beerensträuchern. Der Anbau von Obstbäumen und Beerensträuchern erfüllt in unserer Permakultur mehrere Funktionen.
Die Pflanzen liefern vitaminreiche, gesunde Lebensmittel. Obstanlagen eigenen sich zudem sehr gut als Weiden für Tierhaltung und liefern mit ihrem Fallobst hochwertiges Futter für die Tiere, vorallem für die Schweine. In der Permakultur nimmt man nie alle Früchte für sich, sondern lässt auch den Tieren noch etwas übrig, sowohl den Haustieren, wie auch den Wildtieren.
Und nicht zuletzt bietet die Blütenpracht der Bäume und Sträucher im Frühling einer Vielzahl Insekten Nahrung.
